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 a) worum gehts?

Wie muss der Ort gestaltet sein, um neben der Produktion auch anderen kulturellen Nutzungen einen Raum zu bieten, u.a. Büroräume, Veranstaltungsflächen und Gastronomie?


b) wieso ist das für die Halle wichtig?


Die rund 3000 qm Grundfläche der Speditionshalle ermöglicht zukünftig ein Vielzahl an unterschiedlichen Nutzungen. Sowohl in Hinblick auf Urbaner ÜProduktion also auch darüber hinaus, sollte das Ziel sein, dass vielfältige Nutzungen nebeneinander existieren und von der Fläche profitieren können. So sollten einerseits feste Ankermieter sowie temporäre Nutzer:innengruppen und öffentliche Räume in der Speditionshalle eingeplant und sinnvoll angeordnet werden.

Die Herausforderung des Themenclusters "Mischnutzung" besteht darin, den Grundriss der HAlle so zu strukturieren, dass Synergien zwischen den Nutzer:innen entstehen können und öffentliche sowie private Nutzungen untergebracht und gezielt erschlossen werden können. Die Räumliche Strukturierung hängt dabei insbesondere von vier Nutzungsarten ab: Privat-Öffentlich & Temporär-Langfristig. (Hier ggf. Illustration eines Rasters?)

Entlang der Achsen sollen zum einen soziale öffentlichen Bereiche (z.B. Veranstaltungsräume), sowie private Räumliche für temporäre Nutzer:innen sowie langfristige Ankermieter:innen geschaffen und angeordnet werden.




c) Besondere Anforderungen im Utopiastadt-Kontext?

Dabei ist auf eine sinnvolle Verknüpfung und Ergänzung der bereits vorhandenen Aktivitäten und Projekte in Utopiastadt zu achten. 
Grundsätzlich sollten  fluide in die Halle übergehende öffentliche Räume geschaffen werden, um die Speditionshalle in das Gesamtesamble des US-Campus zu integrieren (siehe auch Kapitel "Transparenz").

Durch Veranstaltungs- und Freizeitflächen öffnet sich die Halle für neues Publikum. Öffenltichkeitswirksame Räume und Verstaltungsformate ermöglichen Partizipation und Teilhabe der Nachbarschaft für die soziale Einbindung der Halle in das gesamte Quartier Mirke.

 



Empfehlungen für die Aufteilung der Halle nach Nutzungsarten und Öffentlichkeitsorientierung


Ein Grundschema: Gliederung der Fläche in Funktionen:


Wir empfehlen die Gliederung der Fläche nach den unterschiedlichen Funktionen und Anforderungen der Nutzer:innengruppen. Hierfür plädieren wir für die Einteilung in offene, publikumsorientierte Nutzungen und in professionell-gewerblichen Mieter:innen.

Ein gutes Grundschema zeigt das Team "Olive" in ihrem Konzept zur Strukturierung der Halle auf.  Angelehtn an das Konzept teilen wir die Funktionen der Halle in vier Kategorien ein: Ankermieter:innen, langfristig oder mittelfristig vermietete Räume und Werkstätten , zeitlich begrenzte und wechselnde Angebote (Workshops, Kurse) frei nutzbare Flächen, ohne festes Angebot Die Halle wird hierfür in Süd-Nord Richtung in drei unterschiedliche Zonen eingeteilt, die unabhängig voneinander erschlossen werden können. Im südlichen, öffentlichkeitswirksamen Bereich and er Nordbahntrasse, finden öffentliche Nutzungen wie Gastronomie und Shops ihren Platz angeordnet. Ggf. Südliche Erschließung

Im mittleren Bereich können halböffentliche Räume für Seminare, Coworking und Events angelegt werden , die von einem im inneren der Halle verlaufenden Ost-West-Erschließungsgang betreten werden können.

Auf der nördlichen Fläche der Halle besteht Raum für die langfristig oder (wenn auch wechselbare) Ansiedlung von Werkstätten, Manufakturen. ggf. weiteren privaten Ankermietern. Diese werden autark von Außen über die Laderampen erschlossen. 


mittlere Ost-Wechsachse al Begegnungsort hervorheben


Ankermierter:innen im Osten (Pesto)

Wie beschrieben im Konzept des Team Pesto plädieren wir die Unterbringung eines oder mehreren fester Ankermieter:innen im Ostflügel der Halle. Dieser sollte möglichst zu Beginn der Hallenerschließung baulich durch eine große Wand vom Rest der Halle getrennt werden. Die Spedition oder ein anderer industrieller Akteur kann so weiterhin als Ankermieter erhalten bleiben. Die Erschließung erfolgt unabhängig von den restlichen Nutzer:innen der Halle über die östlichen Ladebuchten. Auch der Bürotrakt kann zunächst weiterhin durch den Ankermieter genutzt werden.

In späteren Entwicklungsphasen kann der konventionelle Ankermieter durch einen zukunftsfähigeren urbanen Produktionsakteur ersetzt werden, das Team Pesto schlägt beispielsweise "eine urbane Indoor-Farm mit vertikalen und künstlich beleuchteten Beeten" vor (S. XXX). 


Durch den autarken Zugang und die Ausweisung des Ostbereichs als großformatige Produktionsfläche bietet sich so dauerhaft die Möglichkeit einen großen und solventen Ankermieter unterzubringen. Durch die Aufteilung der Halle in verschiedene Nutzungszonen und den Erhalt eines Ankermieters wird zudem eine kleinschrittige, kostensparende und strukturierte Erschließung ermöglicht.

Der Bereich openspace Produktion ist als freie Fläche konzipiert, die für verschiedene Anker- mieter ein attraktives Raumangebot schafft. Eine Wand trennt diesen von den zwei weiteren Raumtypologien ab. So können auch Nutzun- gen mit erhöhten Lärmimmissionen ermöglicht werden. Über die Zufahrt von der Uellendah- lerstraße kann dieser Teil der Speditionshalle zudem gut von Lkws angefahren und über die Bus-Docks gut beliefert werden." S. 8


3 Erschlißungsachsen (BreaKit)


 3 (4?) Erschließungsachsen im Grundschema sorgen dafür, dass die unterschiedlichen Bereiche der Halle gezielt erschlossen werden können.

Eine südliche Achse verläuft im Außenbereich entlang der geöffneten Südfassade und bildet die zentrale, publikumsorientierte Außenadresse der Halle. Hier siedeln sich Shops, Cafés und andere öffentliche Nutzungen an. 

Die nördliche Achse verläuft im Außenbereich entlang der Nordfassade und erschließt über die Ladebuchten die halböffentlichen und privaten Nutzungen der Halle. Hier wie Werkstätten,  Büros und Ateliers. 

Die mittlere Achse verläuft im Innenbereich auf Höhe der ersten Stützpfeiler und erschließt wettergeschützt sowohl den Nord als auch den Südbereich. Für den Betrieb der Nutzungsmodule ist diese Achse optional und kann je nach Tageszeit geschlossen werden.    


Zetraler Eingangsbereich

Als zentralen Eingangsbereich eignet sich der Ostflügel (ggf. Hier einfügen con Transparenz??)




Forum mit Tribüne (BreaKit)

Weiterhin empfehlen wir eine offene Fläche mit Tribüne als zentrales Forum innerhalb der Halle. Ein spannender Entwurf den den wir empfehlen stammt vom Team BreaKit: Mit einfachen Mitteln wird ein multifunktionaler und kommunikativer Raum geschaffen. Die stufenartige Gestaltung mit mittigem Forum bietet vielzähligen Nutzungsmöglichkeiten Platz: Von dauerhaften Sitzgelegenheiten und sportlichen Aktivitäten bis zu Aufführungen und Veranstaltungen. Die zentrale Tribüne bietet somit eine Fläche für gemeinsame Aktivitäten sowie die Erschließung eines größeren Veranstaltungsbereiches für Utopiastadt. Konzerte mit höhrere Zuschaueranzahl sind hier denkbar (???) → Ggf. finanzierungsapekt für Halle aufgreifen


 Weiterhin bietet sich das Forum als zentraler Eingangsbereich an der Nordbahntrasse an. 




Zusammenfassung

  • Südbereich:
    öffentlich, flexibel, einladende Adresse, publikumswirksame Erschließung
  • Nordbereich:
    gewerblich, privat, logistische Erschließung
  • Mittlere West-Ost-Achse als Begegnungsfläche
  • Zentrales Forum mit Tribüne
  • Fester & baulich getrennter Ankermieter im Ostflügel
  • Flexible und modulare Nutzungsbereiche im Westflügel


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