Kernfragen:
- Herausforderung
- Worum geht es?
Wieso ist das für die Halle wichtig?
- Besondere Anforderungen im Utopiastadt-Kontext?
- Lösung
- Welche (sich ergänzenden) Lösungsvorschläge gibt es?
- Vor- und Nachteile
- Abschlussempfehlung
Worum geht es?
a) worum gehts?
Wie muss der Ort gestaltet sein, um neben der Produktion auch anderen kulturellen Nutzungen einen Raum zu bieten, u.a. Büroräume, Veranstaltungsflächen und Gastronomie?
b) wieso ist das für die Halle wichtig
Die Halle wir zukünftig mit einer Vielzahl an Nutzungen belebt werden. Sowohl Ankermieter als auch wechselnde Nutzergruppen sowie öffentliche Räume sollen in der Speditionshalle Flächen erhalten.
Die Herausforderung des Themenclusters "Mischnutzung" besteht darin, den Grundriss so zu strukturieren, dass zum einen Snyergien zwischen den einzelnen Nutzer:innengruppen entstehen können und öffentliche und private Nutzungen sinnvoll untergebracht und gezielt erschlossen werden können. Die Räumliche strukturierung hängt dabei insbesondere von zwei Nutzungsarten ab: Privat-Öffentlich & Temporär-Langfristig, (laut leise??)
Entlang dieser Achsen sollen zum einen soziale öffentlichen Bereiche (z.B. Veranstaltungsräume), sowie private Räumliche für temporäre Nutzer:innen sowie langfristige Ankermieter:innen geschaffen und angeordnet werden.
c) Besondere Anforderungen im Utopiastadt-Kontext?
sinnvolle Verknüpfung und Ergänzung der bereits vorhandenen Aktivitäten in Utopiastadt → Synergien
soziale Räume schaffen, Öffentliche Räume, um Menschen teilhabe zu ermöglichen / für Öffentlichkeitswirksamkeit + Neugier wecken
Empfehlungen für die Aufteilung der Halle nach Nutzungsarten und Öffentlichkeitsorientierung
Funktionale Gliederung der Fläche: Ein Grundschema
Grundschema, um die divergergierenden Bedürfnisse von offenen und publikumsorientierten Nutzungen und professionell-gewerblichen Mieter:innen unterzubringen. (Oliwe)
Die Halle ist in Süd-Nord Richtung in drei unterschiedliche Zonen eingeteilt, die unabhängig voneinander erschlossen werden können. Im südlichen Bereich finden öffentliche Nutzungen wie Gastronomie und Shops ihren Platz und werden durch die geöffnete Südfassade erschlossen.
Im mittleren Bereich sind halböffentliche Räume für Seminare, Coworking oder Events angelegt, die von einem im inneren der Halle verlaufenden Ost-West-Erschließungsgang betreten werden können.
Im nördlichen Bereich besteht Raum für die langfristige Ansiedlung von Werkstätten, Manufakturen und weiteren privaten Ankermietern. Diese werden autark von Außen über die Laderampen erschlossen.
"Die Funktionen der Halle lassen sich in drei Kategorien einteilen: Feste, langfristig ver- mietete Werkstätten ●, zeitlich begrenzte, beziehungsweise schnell durchwechselnde Angebote (Workshops, Kurse) ●, sowie freie nutzbare Flächen, die ohne festes Angebot auskommen ●.
Die Unterteilung der großen Fläche der Halle erfolgt längs: Fest abgetrennte, zugeteilte Räume sind an der Nordseite, mittig eine flexible Zone, sowie eine aufenthalts- und er- schließungsfläche im Süden. Dadurch ist ein Verlauf von nutzungsoffen zu nutzungsspezi- fisch bemerkbar." S. 3
3 Erschlißungsachsen (BreaKit)
Das beschriebene Grundschema ergeben sich 3 erschließungsachsen...
Drei verschiedene Erschließungsachsen in West-Ost Richtung sorgen dafür, dass die unterschiedlichen Bereiche der Halle gezielt erschlossen werden können:
Die südliche Achse verläuft im Außenbereich entlang der geöffneten Südfassade und bildet die zentrale Außenadresse der Halle. Hier siedeln sich Shops, Cafés und andere öffentliche Nutzungen an.
Die nördliche Achse verläuft im Außenbereich entlang der Nordfassade und erschließt über die Ladebuchten die halböffentlichen und privaten Nutzungen der Halle wie Werkstätten, Büros und Ateliers.
Die mittlere Achse verläuft im Innenbereich auf Höhe der ersten Stützpfeiler und erschließt wettergeschützt sowohl den Nord als auch den Südbereich. Für den Betrieb der Nutzungsmodule ist diese Achse optional und kann je nach Tageszeit geschlossen werden.
Fluide Begegnungsräume entlang der Ost-West Achse
Ankermierter:innen im Osten (Pesto)
Der Ostflügel wird baulich früh durch eine große Wand vom Rest der Halle getrennt. Die Spedition oder ein anderer industrieller Akteur kann so weiterhin als Ankermieter erhalten bleiben. Die Erschließung erfolgt unabhängig von den restlichen Nutzer:innen der Halle über die östlichen Ladebuchten. Auch der Bürotrakt kann weiterhin durch den Ankermieter genutzt werden.
In späteren Entwicklungsphasen kann der konventionelle Ankermieter durch einen zukunftsfähigeren urbanen Produktionsakteur ersetzt werden, beispielsweise eine urbane Indoor-Farm mit vertikalen und künstlich beleuchteten Beeten.
Die Aufteilung der Halle ermöglicht ein kleinschrittiges Vorgehen und erhält den Ankermieter. Durch den autarken Zugang und die Ausweisung des Ostbereichs als großformatige Produktionsfläche bietet sich so dauerhaft die Möglichkeit einen großen und solventen Ankermieter unterzubringen.
Der Bereich openspace Produktion ist als freie Fläche konzipiert, die für verschiedene Anker- mieter ein attraktives Raumangebot schafft. Eine Wand trennt diesen von den zwei weiteren Raumtypologien ab. So können auch Nutzun- gen mit erhöhten Lärmimmissionen ermöglicht werden. Über die Zufahrt von der Uellendah- lerstraße kann dieser Teil der Speditionshalle zudem gut von Lkws angefahren und über die Bus-Docks gut beliefert werden." S. 8
Forum mit Tribüne (BreaKit)
Eine offene Fläche mit Tribüne dient als zentrales Forum der Halle und bietet vielzählige Nutzungsmöglichkeiten: Von dauerhaften Sitzgelegenheiten und sportlichen Aktivitäten bis zu Aufführungen und Veranstaltungen. Durch die Stufen öffnet sich der Raum nach oben und wird kommunikativer. Das Forum bietet sich im Eingangsbereich an. Eine Fläche für gemeinsame Aktivitäten / + ershcließung eines größeren Veranstaltungsbereiches für Utopiatsadt
Mit einfachen Mitteln wird so ein multifunktionaler und kommunikativer Raum geschaffen.
Abschlussempfehlung
Südbereich:
öffentlich, flexibel, einladende Adresse, publikumswirksame Erschließung
Nordbereich:
gewerblich, privat, logistische Erschließung
Mittlere West-Ost-Achse als Begegnungsfläche
Zentrales Forum mit Tribüne
Fester & baulich getrennter Ankermieter im Ostflügel
Flexible und modulare Nutzungsbereiche im Westflügel