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  1. Herausforderung
    1. Worum geht es?


Welche Materialien und Konstruktionsweisen müssen verwendet werden, damit ein und kostengünstiger Innenausbau gewährleistet werden kann, dessen Wertstoffe in einen Kreislauf eingebunden sind? → Umbenennen

  • Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit ein ressourceneffizienter und kostengünstiger Innenausbau gewährleistet werden kann und die Wertstoffe der Manufakturen in einen Kreislauf eingebunden werden?
  • Urban Mining als Konzept einführen??
  • die Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen zu fördern und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherzustellen.


      1. Wieso ist das für die Halle wichtig?

  • Viele unterschiedliche UPs = Viele unterschiedliche Produkte & Rohstoffe / Produzieren viel "Müll" / verschnitt / Reste → Chance zum einen um die Halle auszubauen, Synergien schaffen mit andere UPs / UPs profitieren voneinander → Nutzer:innen danach aussuchen?
  • fordert auch Logistík Lösung: Anlieferung, Lagerung, Abverkauf, Restposten/ Müll


      1. Besondere Anforderungen im Utopiastadt-Kontext?
  • US verfügt bereits über ein großes Außenlager an Material - Recycling / Upcycling schon immer in der DNA → Halle bietet Möglichkeit für trockene Lagerung und genügend Raum für systematische Lagerung (mit Konzept: inventarisieren)→ möglicherweise Professionalisieren oder Ressourcen für mehr Menschen nutzbar machen
  • Hier eine Stelle finanzieren - über Annahme & Abverkauf von Ressourcen



  1. Lösung
    1. Welche Lösungsvorschläge gibt es? (Team Abemki)


Wertstoffcenter

Im Wertstoffcenter werden Baustoffe und Materialien jeglicher Art für eine Weiternutzung und -verwertung gesammelt. Die Zulieferung und Lagerung der Materialien erfolgt über die LKW-Docks. Die gesammelten Materialien werden nach Möglichkeit von den Nutzer:innen der Halle verwendet oder für externe Kunden zur Verfügung gestellt.

Ein solcher Upcycling-Hof schafft eine zentrale Struktur für die regionale  Kreislaufwirtschaft und trägt zur Abfallvermeidung bei. Es dient als Rohsstoffmine für den weiteren Ausbau und die Entwicklung der Halle und Utopiastadt. Zur Halle passt das Konzept aufgrund des hohen Platzbedarfs und den vorliegenden Infrastrukturen als Speditionshalle.


"Über die Anlieferungsmöglichkeiten im Norden der Halle kann jeder mit einem Fahrzeug seine Sachen ausladen. Hier macht es keinen Unterschied, ob man bereits mit direkt zum Weiterverarbeiten geeigneten Materialien wie Holz, Metallen, Glas oder auch Steinen auftaucht, denn gebrauchte Sachen wie z.B. Sanitärgegenstände, Stoffe, Schrauben oder auch gebrauchte Maschinen und Werkzeuge werden gerne angenommen.

Geeignete Gegenstände, werden vor Ort verkauft oder direkt für die Einrichtung/Ausbau der Halle genutzt. Verwertbare Materialien, können in der Halle für den eigenen Bedarf weiterverarbeitet und nach Hause genommen werden. Es besteht auch die Möglichkeit in diversen Workshops Dinge für einen selbst, aber auch für die Halle oder Utopiastadt herzustellen." (S.4)



Logistiklösung in der Halle: Microdepots (TuTopia Dortmiund)

Die Einrichtung von Microdepots als alternatives Zustellkonzept bietet sich aufgrund der Städtebaulichen Lage der Halle an. Auch für die UP in und um der Halle ist dies für den Abverkauf von Vorteil. Sammelstellen für Rohstoffe innerhalb der Halle, zu denen alle Nutzer:innen etwas Beitragen, bieten wiederum Material für neue Upcycling Projekte. Hierdurch entsteht ein Reycling-Kreislauf. Vorteile der städtebaulichen Lage werden effektiv durch Microdepots genutzt und tragen zur Nachhaltigkeitsstrategie Wuppertals bei.


Als verkehrsarmes Zustellkonzept und gemeinsame Logistikbasis für Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) sind Mikrodepots ein alternatives, zukunftsorientiertes Konzept." "Die Auslieferung in die nähere Umgebung kann von dort aus mit Hilfe von Lastenrädern oder Transporthilfen wie Sackkarren emissionsfrei erfolgen." (S. 13)

Die urbanen Produktionen und Manufakturen vervollständigen sich gegenseitig und sind auf die dezentralen Lagerhallen ausgerichtet. (S. 15)

Alle Urbanen Produktionen werden ihre Materialreste in der zentrale Upcycling-Sammelstation zu Verfügung stellen. (S. 15)

"In der Lagerhalle können fertige Produkte bis zum Abtransport oder Verkauf gelagert werden. Durch die Cooldocks bzw. ISO-Verladestellen am nördlichen Rand der Lagerhalle können diese Produkte abtransportiert werden. Durch eine Sammelstation in der Lagerhalle (z.B. für altes Holz, Altkleider etc.), dessen Materialien von den Produzent*innen i. S. d. Upcyclings verwendet werden, können auch Menschen außerhalb von Utopiastadt einen Beitrag zu diesem Kreislauf leisten." (S.12)


= Am Beispsiel - "Wupperfaden" - Textilkreislauf (Team Saggrid)

Konzept für Ankermieter?:

Die Speditionshalle wird zum Recyclingkreislauf für alte Textilien. Die Abläufe im Grundriss der ehemaligen Speditionshalle sind dafür nach den Aspekten des Textilkreislaufes geordnet und gehen fließend ineinander über. Die Halle ordnet sich zudem in einen einen zu 2/3 wirtschaftlich genutzten Bereich und einen öffentlichen Bereich (1/3) für Up-Cycling Workshops, Veranstaltungen, Ausstellungen etc..

"Mit dem Projekt „Wupperfaden“ bekommt Wuppertal einen Teil seiner früheren Identität, angepasst an die heutige Zeit, zurück: Verortet entlang der Nordbahntrasse, der neuen Verbindung innerhalb der Stadt." S. 2


    1. Vor- und Nachteile



Zusammenfassung:
Empfehlungen für die Einbettung in regionale Wertstoff- und Logistikkreisläufe


  • Recyclinghof für die Sammlung, Aufbereitung und Verfügbarmachung von (Bau-)materialien. Logistik erfolgt über die Rolltore/Ladebuchten.
  • Materialverwaltung für alle Arten von Gütern zur Weiterverwendung oder Verarbeitung
  • Nutzung mit historischer Einbettung des bergischen Städtedreiecks als Thematisch ganzheitlicher Prozess mit klarer Außenkommunikation
  • Halle als zentrale Logistikschnittstelle für die Region. Einrichtung von Mikrodepots/Zwischenlagern und Transfer von Gütern von LKWs auf Lastenräder o.Ä.



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