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Kernfragen:

  1. Herausforderung
    1. Worum geht es?
    2. Wieso ist das für die Halle wichtig?

    3. Besondere Anforderungen im Utopiastadt-Kontext?
  2. Lösung
    1. Welche Lösungsvorschläge gibt es?
    2. Vor- und Nachteile
  3. Abschlussempfehlung



Herausforderung: Worum geht es?


Wie können flexible Module für wechselnde Nutzungen der Urbanen Manufaktur und Reparatur gestaltet werden und einen kooperativen Gebrauch der Fläche erleichtern?


→ Lösungen für den flexiblen Innenausbau,

→ mit Hilfe nachhaltiger Ressourcen

Die Digitalisierung, neue Materialien und Medien, lokale Ressourcen- und Wertstoffkreisläufe, agile Arbeits-
methoden und vieles mehr beeinflussen, wie und in welchen Räumen in Zukunft gearbeitet und produziert

wird. Die funktionalen Anforderungen an die Speditionshalle sind daher äußerst dynamisch und fordern flexible

Lösungen.


Wieso ist das für die Halle wichtig?

→ große Grundfläche, die Bisher nicht unterteilt ist, braucht eine sinnvolle Struktur / Ordnung / Unterteilung durch die Module

→ Nicht Isoliert

→ Große Deckenhöhe


Besondere Anforderungen im Utopiastadt-Kontext?

Ausbau in Eigenregie muss möglich sein (DIY)

→ Kostengünstig & Nachhaltig, ggf. Möglichkeit des Upcyclings

→ wechselnde Nutzungen und temporäre Nutzungen zu erwarten = modulhafte Bauweise sowie mögliche skalierung / unterschiedliche nutzungsgrößen, die flexibel auf den Flächenbedarf der jeweiligen Projekte reagieren können.



Lösung

  1. Welche Lösungsvorschläge gibt es?

Flexible Holsmodulbauweise

Der Entwurf des Team Pesto basiert auf einem standardisierten Gerüst aus Holzbalken, dass sich am Stützraster der Halle orientiert. Hierdurch entstehen kleinteilige Segmente, die von den Nutzer:innen selbst individuell ausgebaut und Schritt für Schritt mit Nutzungen gefüllt werden können.

Zu Beginn einer neuen Erschließungsphase eines Hallenbereichs wird zunächst das Gerüst aufgestellt und fungiert als Orientierungsrahmen. Das Gerüst ist mit Metallfüssen in Stützpfeilern und Boden verankert und je nach Bedarfe wieder dekonstruierbar.

Bei der Konstruktionsweise handelt es sich um einen kleinschrittigen und reversiblen Ausbau, der im DIY Modus starten kann. Die standardisierte Rahmensetzung sorgt für Ordnung und Struktur und erlaubt den kleinteiligen Nutzungen ihren jeweiligen individuellen Zuschnitt. 


Ergänzung mit Vorschlägen zum weiteren Innenausbau (Team BJN)

In der großen Halle werden ein bis zweigeschossige modulare Holzboxen aufgestellt. Die Bauweise erfolgt im Holzrahmenbau mit eingelassenen Wärmedämmelementen und folgt einem klaren Schema um die schrittweise Erschließung im DIY Modus zu ermöglichen.

Zur groben räumlichen Strukturierung der Halle und Eingrenzung von Nutzungszonen werden Vorhänge gespannt, die Privatheit schaffen und rudimentäre Schall und Wärmeisolation leisten.

Werkstoffe (Vorschläge): Bei den Holzboxen handelt es sich um einen Holzrahmenbau, dessen Stützen- und Trägerlage sich wahlweise über zwei Geschosse erstreckt. Die je 62,5 cm breiten Gefache sind mit Strohdämmplatten (d= 14 cm) gefüllt und können mit unterschiedlichsten Plattenwerkstoffen verkleidet werden. Einige der Gefache sind mit Diagonalen versehen, um die Boxen auszusteifen. Für den Innenausbau der Boxen schlagen wir Lehmbauplatten, um ein optimales Raumklima zu generieren, vor. Angepasst an den Rhythmus des Stützenmaßes entstehen Einschnitte in der Box und bilden Fenster und Türen aus."



Ergänzung durch Flexible Module mit Deckengittern (Team Oliwe)

 Deckengitter sind aus Metall und stabil und dienen als Führungsschiene um Trennwände einzuhängen oder technische Elemente oder Kabel zu tragen und zu führen. 

Modulares Raster als klare Strukturierung der Halle & Orientierung an den Schotten (breaKit)

Für den Innenausbau der Halle werden standardisierte Holzmodule mit angemessenen Dämmeigenschaften in Fertigbauweise entworfen.

Die Module orientieren sich in ihrer Breite von 3,60m am Konstruktionsraster der Halle (7,25m Pfeilerabstand) und können ein oder zweigeschossig sein. Die oberen Geschosse werden durch eine Brücke im Ost-West Verlauf erschlossen und bestehen zum Teil aus offenen Emporen. Neben vollständigen Raummodulen können je nach Bedarf im Raster auch freistehende Wandelemente als Raumtrenner verbaut werden.

Die Anlieferung und Konstruktion der Moduleelemente erfolgt im laufenden Betrieb durch die nördlichen Ladebuchten. Der standardisierte Aufbau am Raster ermöglicht bei Bedarf Nachverdichtung. 
(Team BreaKit)

→ Eine klare Orientierung am Konstruktionsraster gibt der Halle Struktur und dabei gleichsam flexible und individuelle Gestaltungsmöglichlichkeiten. Die standardisierte und systematische Umsetzung erlaubt eine schrittweise Erschließung in Segmenten um Kosten zu sparen und den Ankermietern Raum zu erhalten. 


Strukturentwurf (Team Schullius)

Für eine maximale Flexibilität ist folgende Trennung der Strukturelemente unabdingbar:

Unterteilung der Halle nach:

Primär: Tragwerk

Sekundär: Innenausbau / Wände

Tertiär: Inneneinrichtung


Empfehlungen für den modularen und flexiblen Innenausbau


→ Standardisiertes Holzgerüst für Innenmodule

→ Flexibilität der Module:

Primär: Tragwerk
Sekundär: Innenausbau / Wände
Tertiär: Inneneinrichtung

→ Abgehängte Konstruktions- & Versorgungsebene um die große Deckenhöhe zu bewältigen

→ Räumliche Aufteilung orientiert sich an der Dachkonstruktion (Schotten)

→ Vorhänge bzw. ausfahrbare Wände zur Abtrennung der Schotten  / Bewegliche Einbauten zur Aufteilung

→ Bau verschiedener Protoypen und Pilot/ Tests auf praktikablität / Optierung der Module / Der Baupläne.


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