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Bei der Planung ist auf eine sinnvolle Verknüpfung und thematisch ergänzende Produktion der bereits vorhandenen Aktivitäten und Projekte in Utopiastadt zu achten.
Grundsätzlich sollten fluide, in die Halle übergehende öffentliche Räume geschaffen werden, um die Speditionshalle in das Gesamtesamble des US-Campus zu integrieren (siehe auch Kapitel "Transparenz"). Durch explizite Veranstaltungs- und Freizeitflächen öffnet sich die Halle für neues Publikum. Öffentlichkeitswirksame Räume und Veranstaltungsformate ermöglichen die Partizipation und Teilhabe der Nachbarschaft und stärken die soziale Einbindung der Halle in das gesamte Quartier Mirke.
Empfehlungen
Ein Grundschema - Gliederung der Fläche nach Funktionen
Wir empfehlen die Gliederung der Fläche nach den unterschiedlichen Funktionen und Anforderungen der Nutzer:innengruppen, um sowohl offenen, publikumsorientierten Nutzungen als auch professionell-gewerblichen Mieter:innen gerecht zu werden.
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Auf den nördlichen Flächen der Halle entsteht Raum für die lang- und mittelfristige Ansiedlung von geteilten Werkstätten und Manufakturen. Diese werden durch eine nördliche Erschließungsachse autark über die Laderampen erschlossen. Gleichzeitig dienen sie den Produzierenden als logistische Lösung für Anlieferung und Abverkauf.
Ankermierter:innen im Osten
Im Anschluss an das Blaupausen-Konzept des Teams Pesto plädieren wir die Unterbringung eines oder mehreren fester Ankermieter:innen im gesamten Ostflügel der Halle. Dieser sollte möglichst zu Beginn der Hallenerschließung baulich durch eine große Wand vom Rest der Halle getrennt werden. Die Spedition oder ein anderer industrieller Akteur kann während des Erschließungsprozesses der Halle als Ankermieter erhalten bleiben und den Unterhalt der Halle tragen. Ebenfalls kann der Bürotrakt zunächst durch den Ankermieter genutzt werden. Die Erschließung erfolgt unabhängig von den restlichen Nutzer:innen der Halle über die östlichen Ladebuchten. Das Team Pesto beschreibt diesen Bereich als "openspace Produktion" welcher als freie Fläche konzipiert wurde, und für verschiedene Ankermieter:innen ein attraktives Raumangebot schafft.
In späteren Entwicklungsphasen kann der konventionelle Ankermieter durch einen zukunftsfähigeren urbanen Produktionsakteur ersetzt werden. Das Team Pesto schlägt beispielsweise "eine urbane Indoor-Farm mit vertikalen und künstlich beleuchteten Beeten" vor (s. Team Pesto, S. XXX).
Durch den autarken Zugang und die Ausweisung des Ostbereichs als großformatige Produktionsfläche bietet sich dauerhaft die Möglichkeit einen großen und solventen Ankermieter unterzubringen. Durch die Aufteilung der Halle in verschiedene Nutzungszonen und den Erhalt eines Ankermieters wird zudem eine kleinschrittige, kostensparende und strukturierte Erschließung ermöglicht.
(s. Team Pesto, S. 8 ?)
Zentrales Forum mit Tribüne
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Bezugnehmend auf das Blaupausen-Konzept des Team BreaKit empfehlen wir eine offene Fläche mit Tribüne als ein zentrales Forum innerhalb der Halle. Der Entwurf des Team BreaKit schafft mit einfachen Mitteln einen multifunktionalen und kommunikativen Raum. Die stufenartige Gestaltung um die mittige Freifläche bietet vielzähligen Nutzungsmöglichkeiten Platz: Von dauerhaften Sitzgelegenheiten und sportlichen Aktivitäten bis hin zu Aufführungen und Veranstaltungen. Die zentrale Tribüne bietet eine Fläche für gemeinsame Aktivitäten sowie die Erschließung eines Veranstaltungsbereiches mit erhöhter Zuschauerzahl für Utopiastadt. Die Vermietung der Location für externe Events bietet zudem eine weitere Einnahmequelle zum Unterhalt der Halle.
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