Seitenhistorie
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Die Planung unterstützt den Gedanken, der einst im Rahmenkonzept zur Entwicklung des USC (2018) angedachten „freien Mitte“. Dieser westliche Platz ist günstig zur Abendsonne gelegen und hat das Potenzial sich durch die Schnittstellensituation (Mirker Bahnhof, Living Lab NRW, Alte Glaserei, Aufgang Nordbahntrasse) in naher Zukunft zu einem zentralen Forum des USC entwickeln . (s. Team Pesto
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Öffnung der Südfassade
Für die Öffnung der Südfassade wurden im Blaupausen Ideenwettbewerb verschiedene Varianten erarbeitet. Die vielversprechendsten Lösungen sollen im Folgenden kurz skizziert werden:
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Der Entwurf des Teams BreaKit sieht die durchgehende Öffnung der Südfassade der Halle und des Dachs bis zur ersten Säulenreihe vor. Ganz im Stile eines Gewächshauses soll dieser Bereich verglast werden. Um Kosten zu sparen, wird auf einfach-verglaste standardisierte Glaselemente von Industriegewächshäusern zurückgegriffen. Für die thermische Regulation lassen sich weite Teile der Glaselemente öffnen und gegen direkte Sonneneinstrahlung abdecken. Im mittleren Bereich der Halle entlang des Dachfirsts sollen ebenfalls baugleiche Oberlichter eingesetzt werden. Die entstandene offene, transluzente Südfassade bringt Tageslicht in den Innenraum und lässt eine Sichtbeziehung zur Nordbahntrasse entstehen. Zur Auflockerung und Öffnung der Fassade in den Außenraum können die innen verorteten Nutzungsmodule direkte Zugänge nach Außen erhalten(s. Team BreaKit, S. XXX).
Das Team Raumbredoullie schließt sich mit ihrem Entwurf konzeptuell an.
Sie besetzen den entstehenden Wintergarten mit der Funktion eines zentralen Aufenthaltsraums - dem Wohnzimmer - der Halle. „Die Aneignung durch die Nachbarschaft, Vorbeikommende, Veranstalter*innen und Workshops“ soll hier im Zentrum stehen (vgl. S.7). Die Verglasung wirkt an dieser Stelle besonders einladend und öffentlichkeitswirksam für die Vorbeikommenden und Neugierige Blicke. Der Höhenversprung des ehemaligen Gleisbettes an der Südfassade in der Halle birgt besonderes Potenzial zur Aneignung.
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Das Team BJN sieht in seinem Konzept die Rückversetzung der gesamten Südfassade bis zur Linie der südlichen Stützpfeiler vor. Hierdurch wird ein Teil der Halle sowie die abgesenkte Schienentrasse zu einem überdachten Außenbereich. Die Schienen werden als Führungsspur für bewegliche Elemente (z.B. Pflanzkübel) genutzt. Um den Blick nach Innen zu gewähren, sollen bei der Rückversetzung transparente Aussparungen mit transparentem Trapezblech in die Fassade einlassen werden.
Auf diese Weise wird ein Teil der Halle rund um die Uhr zu einem frei zugänglichen Raum für das Quartier. Die Freilegung der Schienen bietet dabei die Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung und lädt zum verweilen ein.(s. Team BJN, S. XXX)
Zusammenfassung
- Zentrale Eingangsterrasse im Westen (überdacht oder vollständig unter freiem Himmel), durch Rückversetzung der Westfassade im Umfang von 2-3 Dachträgersegmenten (15-22,5m). Erhalt der Dachbalken und Stützpfeiler
- Varianten zur Gestaltung des Gleisbetts und des Hallen-Bahnsteigs als öffentliche Begegnungsfläche:
- a) Öffnung der Südfassade als Wintergarten (Verglasung im Stile eines Gewächshauses)
- b) Rückversetzung der Südfassade bis zur Ebene der Betonsäulen und Schaffung eines überdachten öffentlichen Raums
- Einbettung von Gastronomie oder Einzelhandelsmodulen in die Südfassade: Schaffung von mehreren publikumswirksamen Eingängen
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BLAUPAUSEN-Konzepte zum Nachlesen
→ Team BJN
Abbildungen: