Seitenhistorie
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Das Team Abemki plädiert in ihrem Konzept für die Einrichtung eines zentralen Wertstoffcenters im Quartier. Hier sollen Baustoffe und Materialien jeglicher Art für die Weiternutzung und -verwertung abgegeben und gesammelt werden. Die Anlieferung und Lagerung der Materialien erfolgt über die bereits vorhandene Infrastruktur wie die LKW-Docks an der Nordfassade. Die eingelagerten Materialien können von den Nutzer:innen der Halle selbst verwendet werden sowie externen Kunden zur Verfügung gestellt werden. Damit entsteht eine zentrale Struktur für die Kreislaufwirtschaft im Quartier, die zur Abfallvermeidung beiträgt und darüber hinaus als Rohsstoffmine für den weiteren Ausbau und die Entwicklung der Halle und Utopiastadt dient. Als Ergänzung können Bildungsangebote zum Upcyclen und diverse Workshops zum kreativen Produzieren von Gütern mit den vorhandenen Materialien angeboten werden . (Team Abemki, S). XXX)
Das in Utopiastadt vorhandene Außenlager für Sanierungs-, Recycling- und Upcyclingprojekte sollte ebenfalls bei der Entwicklung der Halle mitgedacht werden. Die Erschließung der Halle bietet das Potenzial sperrige sowie empfindliche Materialen trocken zu Lagern und Materialbestände systematisch zu inventarisieren. Die vorhandenen Ressourcen können somit potenziell für Menschen über den Utopiastadt Campus hinaus nutzbar gemacht werden. Über die Annahme und den Abverkauf von Ressourcen ließe sich womöglich eine Arbeitskraft finanzieren.
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Microdepots auf dem Utopiastadt Campus bieten sich besonders aufgrund der städtebaulichen an. Die Auslieferung von Waren in die nähere Umgebung kann auf kurzen Wegen mit Hilfe von Lastenrädern oder Transporthilfen wie Sackkarren emissionsfrei erfolgen. Für die Produzierenden in der Halle wird der nachhaltige Abverkauf von Produkten ermöglicht. Die Sammelstellen für Werrtstoffe innerhalb der Halle bietet wiederum Material für neue Upcycling-Projekte. Hierdurch entsteht ein Reycling-Kreislauf zu denen alle Menschen aus dem Quartier etwas beitragen können. Die Vorteile der städtebaulichen Lage werden effektiv durch Microdepots genutzt und tragen zur Nachhaltigkeitsstrategie Wuppertals bei (Team TuTopia Dortmiund, S. ).
Ganzheitliches Nutzungskonzept mit historischer Einbettung am Beispiel "Wupperfaden" - Textilkreislauf (Team Saggrid, Blaupausen Platz 3)
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BLAUPAUSEN-Konzepte zum Nachlesen:
Abbildungen: